Spatium galore! – Markus Köhle und Marcus Hinterthür

Am 08.12.2016, von 20:00 - 21:00 @ AU


Nein, nicht schon wieder gute Unterhaltung. Nein, warum denn ausgerechnet am 8. Dezember? Nein, auch noch im Au! Nein, schon wieder bei freiem Eintritt. Wo kommen wir denn da hin? Wie kommen wir denn da hin? Am besten zahlreich. Markus Köhle liest aus „Jammern auf hohem Niveau. Ein Prekariats-Oratorium mit Kippmomenten“.
Marcus Hinterthür liest alte Gedichte aus seinem Erstlingswerk “Das GottTier”, Anekdoten und Gedichte  seiner liebsten Dichterkollegen und Auszüge aus dem utopischen Fortsetzugsroman “Rosencranz und Gernegross are Dead -Reclam”,  aus der wiener Kunst- und Kult-Zeitung ST/A/R

Markus Köhle ist Sprachinstallateur, Literaturzeitschriftenaktivist und Poetry Slam Papa Österreichs. Er schreibt, um gehört zu werden. Zuletzt erschienen: Alles außer grau. Texte to go. Mit Mieze Medusa & CD (Milena Verlag 2016), Kuhu, Löwels, Mangoldhamster. Die vier Jahreszeiten der Wolpertinger (Sonderzahl 2015); www.autohr.at

Marcus Hinterthür
1972 in Göttingen geboren, studierte ab 1996 Freie und Bildende Künste an der KHS-Universität Kassel und der Akademie der bildenden  Künste in Wien, an der ihm auch 2002 der Meisterschulpreis verliehen wurde. Kunstwissenschaftlich ist Hinterthür schwer einer konkreten Disziplin zuzuordnen. Er verffentlicht 1994 seinen ersten Gedichtsband, beschäftigt sich mit Poesie und Literatur, Film und Theater,  Wissenschaft und Kunst, Informatik und Gamedesign; präsentierte klassische Ölgemälde, Skulpturen, phantastische Installationen und surreale, experimentelle Kurzfilmwerke.
Ab 2002 arbeitet er einige Jahre als Ensemblemitglied im Burgtheater und ist an außergewöhnlichen Film- & Theaterproduktionen beteiligt.
Ab 2005 beginnt sich Hinterthür intensiver mit 3d-Animation, Multimedia, Virtual Reality und Fragestellungen zur “Connected Intelligence” im WorldWideWeb zu beschäftigen, was ihn 2008 in den gerade entstehenden virtuellen “multiplayer” Welten zum GERMAN NEWBIE CENTER Team rund um das weltbekannte NEW BERLIN in SecondLife führt. Auch hier besticht Hinterthür durch visionäre Ideen, klassische gesamtkunstwerkliche Konzepte und die Möglichkeiten einer auf uns zukommenden Multimedialen virtuellen Zukunft.
Ab 2009 Chefradaktion für Literatur in österreichs größter Kult- und Kulturzeitung STAR – Printmedium Wien, in der auch sein satirisch-utopischer Fortsetzungsroman “Rosencranz und Gernegross are Dead – Reclam” regelmässig erscheint.
Lebt als „Gegner der Arbeit“ seit 2000 in Wien.