Michael Marco Fitzthum liest aus einem endlosen Prosagedicht mit dem Titel
"DIKTATORISCHE ENGEL"
Auszug:
"In meinen Hosentaschen wühle ich nach hast du Drogen
oder hat irgendjemand Drogen den du kennst?
Größväter, Mütter, Kinder haben sich ermordet ausgestreckt
im vulgären Asphalt der Stadt als sie kamen
mit ihren Maschinen der traurigen wirklichen Welt
und einige von uns sind in die Nacht geflohen, denn
im Weltall kann man keine Menschen erhängen."
Rhea Krcmárová
Ich klinke mich kurz aus dem Pseudorausch meiner NY-Vorbereitungen aus, um mal meinen aktualisierten Beitrag durch den Äther zu schmeißen:
Tempus fugit I (A New York Minute). SoundTextMontage.
Auditive Rundgangsfetzen. Amplituden aus einer Stadt, die vielleicht doch einmal schlafen will.
Die sich als Epizentrum der Flüchtigkeit verkaut.
Reisenotizen, zwanghaft in die Tiefen des iPads gepresst. Mitbringsel aus Far Rockaway, Red Hook, Washington Heights.
Gib mir die Burleske, den Strass der Straße, die Essenz meiner Suche.
Klangflecken, aneinander gereiht. Wie klinge ich, wenn ich nicht da bin?